wir unterstützen die Whale and Dolphin Conservation mit einer Patenschaft für orca Uma.

whale and dolphin conservation

Whale and Dolphin Conservation (WDC) ist die weltweit führende Organisation, die sich ausschließlich dem Schutz von Walen und Delfinen sowie deren Lebensraum verschrieben hat.

WDC wurde 1987 in England gegründet und hat Büros in Deutschland, Schottland, den USA, Australien und Argentinien. Unsere Vision ist eine Welt, in der alle Wale und Delfine in Freiheit und Sicherheit leben. Das versuchen wir durch unsere Schutzprojekte, durch Kampagnen, Lobbyarbeit, wissenschaftliche Beratung, Feldforschung und Bildungsarbeit zu erreichen.

Wir wollen Menschen für Delfine und Wale begeistern und so globale Maßnahmen zu ihrem Schutz anstoßen.

orcas are free spirits. they are the masters of their own adventures and navigate life with their hearts

shain jackson

Vor Vancouver Island hat der Walforscher Dr. Paul Spong mit seiner Pacific Orca Society eine Forschungsstation für Orcas aufgebaut. Mit moderner Technik verfolgt er die Routen der Wale, um sie so besser schützen zu können.

Orcas sind gründlicher erforscht als jede andere Walart. Das ist vor allem einer Handvoll Wissenschaftlern zu verdanken, die in den 70er-Jahren an der kanadischen Pazifikküste neue Methoden der Walforschung entwickelten. Mike Bigg, Alexandra Morton und Paul Spong begannen damals, mithilfe von Unterwasser-Mikrofonen und der Fotoidentifikation einzelner Tiere Daten über die Wale in ihrem natürlichen Lebensraum zu sammeln. Zugleich protestierten sie gegen den Orca-Fang für die seit den 60er-Jahren populären Delfinarien.

Der Ruf nach Freiheit für die Wale passte in die Zeit: Die Umgebung von Vancouver war eine Hippie-Hochburg, Greenpeace wurde dort gegründet. Walforscher Dr. Paul Spong rief 1975 die Anti-Walfang-Kampagne der Organisation ins Leben. Der Neurologe und Zoologe nahm die Wale als einer der ersten als intelligente Lebewesen wahr. Mit seiner Flöte kommunizierte der legendäre Forscher mit den Meeressäugern.

Inzwischen setzt Sponge auch auf High-Tech. Von Vancouver Island aus, wo er seine Forschungsstation OrcaLab eingerichtet hat, schickt seine gemeinnützige „Pacific Orca Society“ seit einigen Jahren Live-Töne und -Bilder von den Orcas in die Welt. Ein Netzwerk von ferngesteuerten Hydrofonen nimmt über 50 Quadratkilometer hinweg den Sound der Wale auf, die sich mit einer Vielzahl von Rufen verständigen – und zwar in Dialekten, die sich umso stärker ähneln, je näher die Tiere verwandt sind. Besonders im Sommer und Herbst herrscht vor Vancouver Island Hochbetrieb, denn dann wandern die Lachse vorbei, die bevorzugt auf dem Speiseplan der Orcas stehen.

Aufgrund von Spongs jahrelanger Grundlagenforschung weiß man heute viel über die Verhaltensbiologie der Meeressäuger – wie sich die Gruppen zusammensetzen, wieviel Bewegungsfreiheit sie brauchen, wie heimatverbunden sie sind. „All diese Daten sind unverzichtbar, wenn es zum Beispiel darum geht, Schifffahrtsrouten zu verlegen oder Schutzgebiete einzurichten“, erklärt Greenpeace-Meeresexperte Thomas Henningsen.

Hier findet ihr alle weiteren infos und könnt sogar selbst eine „Orca patenschaft“ übernehmen. eine ganz ganz ganz tolle sache.

danke!